Bei Schnupfen ist die Nasenschleimhaut entzündet und schwillt an. Durch das Anschwellen wird das Luftholen auf Grund einer « verstopfen » Nase erschwert. Der Wirkstoff Xylometazolin führt zu einer Verengung der kleinen Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Dadurch kommt es zu einer Abschwellung der Nasenschleimhaut, der Sekretfluss wird reduziert und normales Durchatmen ist wieder möglich.
Allergene sind Antigene, die Allergien auslösen können.
Man versteht darunter einen Schnupfen, der durch Allergene ausgelöst wird. Er fällt durch wässriges, klares Sekret („Fließschnupfen“) oder/und eine verstopfte Nase („Stockschnupfen“) auf.
Verursacher des „Heuschnupfens" sind im Frühjahr vor allem Pollen blühender Bäume (insbesondere von Haselnuss, Birke und Erle); im Sommer sind vor allem Gräser- und Roggenpollen, im Frühherbst vor allem Pollen von Kräutern (z.B. Wegerich und Beifuß) verantwortlich.
Während des ganzen Jahres können unter anderem Hausstaubmilben, Schimmelpilze, tierische Allergene und Nahrungsmittel einen allergischen Schnupfen verursachen.
Das regelmäßige und gehäufte Auftreten von Schnupfen zu bestimmten Jahreszeiten (zum Beispiel Februar bis April), an bestimmten Orten (zum Beispiel auf der Wiese) oder bei Kontakt mit bestimmten Reizstoffen sollte an eine Allergie denken lassen. Hier hilft gelegentlich das Führen eines Allergietagebuches, um Zusammenhänge zu erkennen. Auch das Vorkommen von Allergien in der Familie, insbesondere bei Eltern und Geschwistern, unterstützt den Verdacht auf eine Allergie.
Krankheit mit Verengungs-, Beengtheitszustand, Beengungsgefühl.
Bezeichnung für jede Substanz, die vom Immunsystem als fremd erkannt wird.
Es handelt sich hierbei um Eiweißstoffe, die vom Immunsystem gebildet werden. Sie sind in der Lage, an die Fremdkörper anzudocken und diese zu zerstören. Dies geschieht folgendermaßen: wird ein Antigen als fremd erkannt, produzieren die Immunzellen Antikörper, die genau zu diesem Antigen passen. Diese Antikörper verbinden sich mit dem fremden Antigen und bilden einen Antigen-Antikörper-Komplex. Der Antigen-Antikörper-Komplex aktiviert die Bildung weiterer Eiweißstoffe, die zur direkten Zerstörung der Fremdsubstanz führen. Oder aber der Antigen-Antikörper-Komplex signalisiert spezialisierten Immunzellen, dass sich ein Fremdstoff im Organismus befindet. Diese spezialisierten Zellen zerstören den Komplex und entfernen ihn aus dem Körper.
Bis zu 30-mal im Jahr können Babies an akuter Rhinitis/Schnupfen erkranken. Besonders kritisch sind die ersten drei Lebensmonate, da Babies aufgrund noch fehlender Abwehrkräfte und anatomischer Gegebenheiten ausschließlich durch die Nase atmen. Bei einem Infekt schwillt die Nasenschleimhaut schneller an. Daraus resultiert, dass Babies schlecht schlafen und auch beim Trinken an Brust und Flasche beeinträchtigt sind. Xylometazolin (z.B. Otriven® für Säuglinge 0,025%), Phenylephrin und Oxymetazolin sind die bekannten und langjährig bewährten Wirkstoffe, die in einer für Säuglinge angepassten Dosierung angewendet werden. Kennzeichnend für diese Wirkstoffe ist ihr schneller Wirkungseintritt.Otriven® Säuglinge befreit Babynasen zuverlässig.
Außerdem kommt der Dosiertropfer aufgrund des geschlossenen Systems ohne Konservierungsmittel aus. Nasalia sollten generell keine - oder nur so wenig Konservierungsmittel wie nötig - enthalten, um eine gute Verträglichkeit zu gewährleisten.Kleinste einzellige Mikroorganismen, die sich auch auf künstlichen Nährboden vermehren können. Bei Schnupfen treten sie vorwiegend als Zweitinfektion nach vorausgegangener Infektion mit Viren auf.
Schnupfen (Rhinitis) ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut und kommt im Rahmen verschiedener Erkrankungen vor. Bei einem Schnupfen ist die Nasenschleimhaut geschwollen, so dass die Nase für die Atemluft nicht mehr durchgängig ist. Die Atmung wird erschwert. Bei einer Erkältung läuft die Nase, die Augen tränen, der Kopf ist fiebrig und rot. Acht bis zehn „banale” Infekte mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit gelten im Kindesalter als normal, wobei die Häufigkeit mit dem Alter abnimmt. Kindergartenkinder sind wesentlich häufiger krank als Kinder im Grundschulalter, und nach der Pubertät konzentrieren sich die Atemwegsinfekte der Jugendlichen, ähnlich wie bei den Erwachsenen, auf die feucht-kalten Monate.
Die Bronchien sind luftzuführende Strukturen in der Lunge, die sich röhrenartig, von der Luftröhre ausgehend, immer weiter aufzweigen. Sie sind mit einer Schleimhaut ausgekleidet und besitzen überwiegend auch eine Muskulatur, die sie enger stellen kann.
Die akute oder chronische, unspezifische oder spezifische Entzündung der Bronchien.
sich langsam entwickelnd, langsam verlaufend, sich über längere Zeit hinziehend.
Bezeichnung für pathogene (krankheitserregende) Mikroorganismen z.B. Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten.
Die Flimmerhärchen sitzen auf der Schleimhaut der Luftwege. Sie sind ständig in Bewegung. Ihr Flimmerstrom ist dabei in Richtung Mundhöhle gerichtet. Vom Schleim, der wie ein Klebefilm Schmutzpartikel und Bakterien festhält, übernehmen die Härchen die Eindringlinge und transportieren sie in Richtung Rachen, wo sie ausgehustet oder verschluckt werden können.
Einbringen von Impfstoff in den Körper zum Zweck der Immunisierung und letztendlich zum Schutz vor Infektion. Generell ist z.B. die Grippeimpfung allen Personen anzuraten, die sich vor einer Influenzagrippe wirksam schützen wollen. Wegen besonderer Gefährdungen empfiehlt sich die Impfung für Personen, die folgenden Gruppen angehören:
Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Parasiten, Pilze, Viren) in einen Makroorganismus (z.B. der Mensch), wo sie haften bleiben und sich vermehren.
(Latein: influere = einfließen) die echte Grippe, die durch Influenzaviren verursacht wird und besonders bei älteren oder immungeschwächten Menschen zu Komplikationen führen kann. Eine Grippeimpfung ist möglich.
Latenzperiode: bei Infektionskrankheiten die Zeitspanne zwischen der Ansteckung (Eindringen der Erreger in den Körper) und dem Auftreten von Krankheitszeichen.
Entzündung von Kehlkopf-Schleimhaut und/oder –skelett, meist einschließlich der Stimmbänder.
Mineralstoffe sind lebensnotwendige (essentielle) anorganische Nährstoffe. Der Mensch braucht Mineralstoffe für viele Funktionen, z.B. für den Aufbau von Körpersubstanz (Knochen, Muskeln) und der Erhaltung der Enzymaktivitäten. Mineralien dienen allgemein dazu, vital zu bleiben. Sie sollten mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu den Mineralstoffen zählen Natrium, Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Phosphat und Schwefel. Ohne Mineralstoffe würden wir trotz reichlicher Wasserzufuhr austrocknen. Mineralstoffe sind nämlich Elektrolyte und damit befähigt, Wasser im Körper zurückzuhalten. Darüber hinaus sind sie an der Regulierung des Säure-Base-Haushalts beteiligt.
Vorbeugung
Rückpralleffekt, überschießende Reaktion nach Absetzen eines Medikamentes. Bei abschwellenden Schnupfenmitteln kann der Rebound- Effekt nach zu langer oder häufiger Anwendung zu einer gewissen „Abhängigkeit“ führen.
Nasenschleimhautentzündung, im allgemeinen der durch Viren verursachte Schnupfen.
Erreger von Atemwegserkrankungen, die vor allem durch Tröpfcheninfektion verbreitet werden.
Die Auskleidung der Hohlorgane. Die Schleimhaut hat außerdem die Funktion, die eingeatmete Luft anzufeuchten und auf Körpertemperatur anzuwärmen. Der Schleim hat aber auch noch eine weitere wichtige Aufgabe: Er enthält körpereigene Abwehrstoffe, die Krankheitserreger wie Bakterien und Viren in der Atemluft bekämpfen. Würde er diese Funktion nicht erfüllen, wären wir ständig krank, denn in jedem Atemzug stecken Millionen von Mikroorganismen.
Nebenhöhlenentzündung.
Auch unter dem Fachbegriff Rhinitis sicca bekannt. Nasenschleimhautentzündung mit ausgeprägter Trockenheit und klümpchenförmigen Sekretborken.
Eine Tröpfcheninfektion entsteht durch Versprühen erregerhaltigen Speichels beim Sprechen, Husten, Niesen (max Distanz 1-2 m).
Besonders kleine Krankheitserreger (kleiner als Bakterien), die sich nur in lebenden Zellen vermehren können. Bei Schnupfen sind Viren die Haupterreger.
Maßnahmen zur Verhütung drohender Krankheiten.
Xylometazolin ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Alphasympathomimetika. Diese werden zum Abschwellen der Nasenschleimhaut eingesetzt.
Flimmerhaar, u.a. in der Nase vorkommend.